Mein erster Kreava-Artikel handelte von meinen Erfahrungen mit Windows 7. Wie der “Zufall” es so will lag der Veröffentlichungstermin von Apples neustem Betriebssystem, Snow Leopard, nicht fern. Nachdem sich Amazon und die Deutsche Post einig waren, dass ich der bestellten DVD würdig bin, konnte ich heute endlich installieren.
Eigentlich könnte ich den Artikel an dieser Stelle enden lassen, denn es folgt nichts wirklich erwähnenswertes. DVD einlegen, installieren anklicken und eine Stunde später ist – ohne mein Zutun – alles vorbei. Langweilig, nicht? Windows 7 bietet die vollständige Installation oder das In-Place Upgrade an, Snow Leopard nur das Upgrade. Dieser Unterschied mag zunächst nicht groß erscheinen, aber er lässt das Vertrauen durchblicken, dass Apple in sein Produkt hat. Es wird nur ein Upgrade angeboten, weil es zuverlässig funktioniert. Eine vollständige Neuinstallation ist gar nicht nötig.
Dabei war ich nicht gerade zimperlich mit meinem Mac. Ich habe binnen zwei Jahren unzählige Programme, Treiber von Drittherstellern und Kernel Extensions installiert und mit undokumentierten Settings gespielt. Außerdem war mein Mac einer der ersten, die mit Leopard ausgeliefert wurden, hat also von 10.5.0 bis 10.5.8 jede Version und jeden Patch gesehen. Eigentlich sollte man erwarten, dass hier beim kompletten Umkrempeln der Festplatte irgendetwas schief geht. Aber der Mac enttäuscht, alles verläuft reibungslos. Langweilig, nicht?
Vielleicht doch noch etwas interessantes gegen all die Langeweile:
- satte 12 GB eingespart (immerhin 15% der 80 GB großen Festplatte)
- flüssigere Animationen für Spaces, Exposé
- navigieren in Stacks!!!
Und das war es auch schon, was mir bisher auffiel. Alles langweiliger Kram. Aber langweilig ist nicht unbedingt schlecht.
Vielleicht hätte ich stattdessen zuverlässig und beständig schreiben sollen …